Das Jahr 2013 – Eine unerwartete Reise

Und wir dachten 2012 wäre viel los gewesen…

Doch scheinbar nicht genug. Noch in keinem Jahr hatten wir soviel um die Ohren wie 2013. Im ersten Halbjahr war es noch so wie die letzten Jahre auch, die Familie Uhrig war maßgeblich an der Organisation und Durchführung dreier Charity Events beteililgt, die allesamt wie immer sehr erfolgreich waren. Zwar ist das immer viel Arbeit, doch es macht in der Truppe immer sehr viel Spaß. Im Februar haben wir dazu noch einen Ofen in unser Wohnzimmer bekommen, der uns seit Wochen mit schöner, stimmungsvoller Wärme versorgt. Noch während den Umbauarbeiten musste Steffis getreuer Lennier seine Dienste in unserer Familie aufgeben, denn ein größerer Schaden am Heck des Autos lies uns keine Wahl. Somit nahmen wir den tollen Idefix in die Familie auf, der Steffi seitdem loyal und zuverlässig nach Mannheim und zurück bringt.

Ein paar Monate später dann ein großer Schock für uns: Tribble, unser geliebtes Meerschwein, starb plötzlich und unerwartet. Wir trösten uns damit, dass unsere beiden Meerschweins nun wieder vereint sind und wieder zusammen spielen können.

Im Juni kam dann eine Schnapsidee, die sich rasend schnell zu einer handfesten Mission entwickelt hat. Da wir so viele junge und ältere Leute kennen, die sich gerne wohltätig engagieren möchten, beschloss ich kurzerhand mit einer Menge Mitstreiter einen Kiwanis Club in Erbach zu gründen. Trotz dem ein oder anderen Rückschlag konnten wir dieses Vorhaben dann Ende November durchsetzen und das Ergebnis hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Wir haben einen der jüngsten Clubs in ganz Deutschland gegründet. Die tolle Truppe, die sich zusammengefunden hat, wird nun die Wohltätigkeitslandschaft im Odenwald mehr als bereichern. Die vielen Gespräche und die viele Arbeit, die in die Gründung geflossen sind, haben sich gelohnt. Es ist immer wieder schön zu sehen wie viele Menschen einen unterstützen und zu einem solchen Schritt beglückwünschen. Die richtige Arbeit wartet zwar erst noch auf uns, aber wenn ich mir den Club so anschaue, wird das richtig klasse!

Auch beruflich ging es bei uns heiß her, eine Beförderung wurde mir zu teil, und Steffi reiste im November beruflich für 10 Tage nach San Diego um auf eine wichtige Konferenz zu gehen.

Leider mussten wir aber für die ganzen Aktivitäten auch einen Preis bezahlen. All unsere privaten Veranstaltungen wurden kleiner, und wir haben nicht immer Zeit für unsere Freunde gefunden so wie wir es wollten. Zumindest haben wir eine Hochzeit erfolgreich feiern können, dennoch zeigt uns das alles immer wieder wie wichtig es auch sein kann mal zu zweit auf der Couch zu liegen, was zu unserem Satz des Jahres führt „Nee, da gehen wir abends couchen“. Trotzdem gab es einige schöne Ausflüge mit unseren Freunden, endlich konnte ich John in Ulm besuchen und die Kneipentour in Wiesbaden mit John und Claudius war unvergesslich (bis auf die Teile die ich vergessen habe). Unsere Raßbacher Schweinerunde konnte auch dieses Jahr wieder den Golfplatz in Passau unsicher machen, diesmal hängten wir ein paar Tage Urlaub vorne dran.

Bewegte Jahre sind wir ja eigentlich gewöhnt, aber dieses Jahr war schon sehr heftig. Sicherlich wird es aber erst mal nicht besser, und daher ist es umso wichtiger die Festtage und den Jahreswechsel zu genießen. Und das soll auch unsere Botschaft an all unsere Freunde sein: Genießt die Ruhe solange es geht, tankt Kraft und Energie: Ihr werdet es brauchen! Und vergesst eure Lieben nicht, ein Abend auf der Couch kann manchmal Wunder wirken.

In diesem Sinne wünschen Steffi und ich all unseren Freunden, Bekannten und Unterstützern einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Spaß und spannende Abenteuer im Jahr 2014! That’s our show for this year, here it is, your moment of Zen

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