Galaktisch gut, aber doch seltsam

Am Montag wartete am späten Nachmittag ein Päckchen auf meinem Schreibtisch.
Das Samsung Galaxy Tab war endlich eingetroffen. Da ich mit diesen Geräten noch keinerlei Erfahrungen hatte war ich sehr gespannt, vor allem auf die vielgelobte Androidoberfläche. Zunächst war ich erstaunt wie intuitiv die Bedienung funktionierte. Außerdem konnte sich das Gerät binnen Sekunden auf meine Debitel D2 Karte einstellen (das Tab bekam ich von O²) und auch die Syncfunktion mit Google (also Kalender, Kontakte etc) funktionierte auf Anhieb. Das war für mich schon etwas Neues. Das erste Kopfkratzen stellte sich ein, als ich einige böse Anwendungen auf dem Tab erblickte. Ich brauche weder das “RAN”-Widget noch irgendwelche Spielchen. Nach einiger Recherche fand ich heraus, dass es sich bei den vorinstallierten Programmen um s. g. “Core”Apps handelt die nur mit “Root”Access entfernt werden können. Nach der Installation zweier Tools, wobei eins gar nicht mehr im Androidmarket vertrieben werden darf, konnte ich dann diese dämlichen Programme runterwerfen.
Die Apps sind insgesamt sehr toll, ich konnte gleich mein Twonkey, Ignition und Profilmail draufwerfen, und ein paar Euro später konnte das Tab mein N97 in Sachen Funktionen nicht nur ersetzen sondern noch übertreffen. Derzeit warte ich noch auf diverses Zubehör und werde wieder berichten. Aufgrund der Telefonfunktion ist das Gerät mehr als zu empfehlen, außerdem steht kein böser, fieser angefressener Apfel druff! Muha!